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Theaterfotografie in Frankfurt

Anne und Zef – ein Theaterstück im Theaterhaus Frankfurt

Theaterhaus Ensemble
Von Ad de Bont für ein Publikum ab 13 Jahren

Zef und Anne, beide 15 Jahre alt, begegnen sich im Jenseits. Anne, mit Nachnamen Frank, ist schon lange dort. Zef aus Albanien ist noch neu. Beide wurden ermordet, beide mussten sich lange verstecken, immer in der Angst, entdeckt zu werden. Die Geschichte von Anne Frank, die sich zwei Jahre auf einem Dachboden vor den Nazis versteckte, kennt jeder, aber wer ist Zef? Der Junge, der im heutigen Albanien erschossen wird von seinem besten Freund, weil das uralte Gesetz der Blutrache es fordert, war in seinem Zimmer ebenso gefangen wie Anne auf ihrem Dachboden. Und während Anne, eine Meisterin des Wortes, für Zef ihr Tagebuch weiter erzählt, spielt Zef die Geschichte seiner Familie als Stand-up Comedian vor. Langsam fassen die beiden Vertrauen und verlieben sich.

Der niederländischen Autor Ad de Bont lässt in seinem Stück die beiden Jugendlichen in einer anderen Welt zusammen kommen. Er lässt sie noch einmal träumen, sich verlieben und etwas von der Schönheit des Lebens entdecken, das beiden grausam geraubt wurde.
Mit „Anne und Zef“ gewann Ad de Bont den Deutsch-niederländischen Autorenpreis „Kaas und Kappes“ 2010. In der Begründung der Jury heißt es: „Der Text ist aufrüttelnd in seinen aufgezeigten Gegensätzen, klar in seinen leidenschaftlichen Darlegungen und humorvoll durch einige fast kabaretthafte Darbietungen. Es ist sorgfältig komponiert und ein neuer Höhepunkt in der Karriere von de Bont. Wir können nicht anders, als diesem brillanten, ergreifenden Text den ersten Preis zu geben. „Anne und Zef” ist gegenwärtig und unvermeidlich. „Anne und Zef“ ist eine Ode an Träume, die nie verfliegen.“

Spiel: Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Rob Vriens | Kostüme: Kerstin Laackmann | Bühne: Frits Jansma | Regieassistenz: Daniela Krabbe | Zeichnungen: Céline Vajen | Technik: Oliver Bachmann | Dramaturgie: Susanne Freiling | Foto: Katrin Schander | Premiere 29. September 2011
Dauer: 70 Minuten
Ab 13 Jahren | Schulen: 7. – 13. Klasse

Der Text ist übernommen vom Programmheft des Theaterhauses.

 

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