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Anne und Zef

Frankfurter Bühnenkünstler in der Pandemie – ein Fotoprojekt mit Interviews Frankfurter Bühnenkünstler in der Pandemie – ein Fotoprojekt mit InterviewsFrankfurter Bühnenkünstler in der Pandemie – ein Fotoprojekt mit Interviews

 

Was wäre unsere Gesellschaft ohne Kunst und Kultur? Ohne Kreativität? Was wären wir ohne Musik, Schauspiel und Tanz? Um es in Farben auszudrücken: alles wäre ziemlich Grau.

Kunst und Kultur bringen Farbe in unser Leben, macht unsere Gesellschaft lebendig.

 

Und was wären wir ohne die Künstler? Die Menschen, die sich uns – dem Publikum – schenken. Nicht alle Künstler verdienen das große Geld. Aber das ist es auch in den meisten Fällen nicht, worum es ihnen geht.

Es sind Menschen, die etwas auszudrücken haben.

 

Sie bringen uns zum Nachdenken, bereiten uns Freude, reißen uns mit, lehren uns Dinge, zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht, rühren uns zu Tränen und sie bringen unsere Herzen zum Schwingen (klingt das zu pathetisch?)

 

Was passiert mit den Künstlern, wenn sie von heute auf morgen all diese Dinge nicht mehr tun können?

Was macht das mit ihrer Psyche, ihrer Seele? Abgesehen von den großen finanziellen Verlusten.

 

Das sind meine Fragen, die mich beschäftigen, wenn ich die Künstler zuhause besuche.

Ich will sie zeigen, wie man sie eher selten zu Gesicht bekommt, nämlich privat und nicht im Rampenlicht. Nicht unnahbar, wie sie uns vielleicht manchmal auf der Bühne vorkommen, sondern ganz offen und für uns zum Greifen nah.

 

Unterstützt werde ich bei diesem Projekt aus dem Notallfonds des Frankfurter Kulturdezernats.

Menschen in Mühlheim - Geschichten von Geflüchteten

 

Im August 2016 startete das Projekt „Menschen in Mühlheim – Geschichten von Geflüchteten“.

Wir fotografierten und interviewten Menschen, die in ihren Ländern nicht mehr bleiben konnten und jetzt in Mühlheim leben. Einzelne Personen oder Familien sollten dabei denen, die hier wohnen auf einer ganz persönlichen Ebene vorgestellt werden. Unser Wunsch war es, Ängste und Vorurteile in der Mühlheimer Bevölkerung zu verringern. Wir wollten die Menschen so zeigen, wie sie sind. Beim Betrachten der Bilder sollte jeder erkennen können, dass wir alle, trotz unterschiedlichem kulturellem und oft auch religiösem Hintergrund Menschen mit vielen Gemeinsamkeiten sind. Gemeinsamkeiten, wie dem Bedürfnis nach Frieden, Würde, Liebe, Anerkennung und Freundschaft.

 

Im November 2016 gab es mit Unterstützung des „Freundeskreises der Mühlheimer Flüchtlinge“ und der Stadt Mühlheim für uns die Möglichkeit, unsere bis dahin gesammelten Bilder und Geschichten zum Thema im Mühlheimer Rathaus zu zeigen. Die Ausstellung fand großes Interesse und es entstand die Idee, die schon vorhandenen Materialien, sowie weitere Fotos und Interviews in einem Buch zu sammeln.

 

Eine weitere Ausstellung fand statt im Theaterhaus Frankfurt.

 

Katrin Schander, Fotografie und Anneliese Wald, Streetworkerin

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